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24 November 2014

Hier kommt der Eismann. - Mr. Mercedes (Stephen King) Review


Verlag HEYNE <
Gebundenes Buch 592 Seiten
ISBN 978 - 3 - 453 - 26941 - 5
Preis 23, 70 €

Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.
(Klappentext)

Heute mal anders, dachte sich King wohl während des Erschaffens seines jüngsten Werkes. Mit Mr. Mercedes schlägt er einen Pfad in ein für ihn neues Genre ein und versucht sich mit einem Detektiv-Thriller, der fast schon wie ein Krimi wirkt.
Der für die höchstwahrscheinliche Mehrheit als Horror- und Psychothrillerautor
bekannte Schriftsteller tut sich darin aber auch gar nicht schlecht. Schaurig und grausam fesselt er den Leser an das fast 600 Seiten dicke Buch und hinterlässt damit tiefe, blutunterlaufene
Einkerbungen in Hand und Fußgelenken.


Mr. Mercedes, Brady Hartsfield, ist jung, gutaussehend, psychisch krank, dem Wahnsinn nahe und vor
allem eines: total unscheinbar. Die Angst, die Brady mit sich zieht, hält sich mit einem Gedanken am
Leben: dein Nächster ist nicht der, der er zu sein scheint. Nicht selten durchzuckte mich ein Kribbeln und ich sah vom Buch auf, kam mir beinahe etwas paranoid vor.
Brady, der Mercedes-Killer, ist ein gestörter Massenmörder wie er, im wahrsten Sinne des Wortes, im Buche steht. Dadurch, dass King nicht nur aus der Sicht des gegen ihn ermittelnden, pensionierten Detective Hodges schreibt, sondern auch aus der Mr. Mercedes' wird man intim mit Brady und kommt nah an ihn heran. Zu nah. Denn je näher man Brady Hartsfield kennen lernt, desto schneller will man sich davonstürzen und ihn vergessen.

Immer wieder bin ich beeindruckt von Kings Blick fürs Detail. Kaum ein Autor ist in der Lage Charaktere so gut zu beschreiben und auszuführen wie er. Sein Auge für Verhaltensweisen, gerade auch für die von psychisch instabilen Menschen, ist beeindruckend detailgetreu und, soweit ich das beurteilen kann, authentisch.

Vor allem die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, da der Plot sich in einem guten Tempo aufbaut und tolle überraschende Momente bereithält für Gänsehaut und Lippenkauen.
In der zweiten Hälfte blieb seine gute Schreibe stabil, allerdings empfand ich ein paar Momente als etwas vorhersehbar, was ich total untypisch für King finde. Das hat mich dann auf eine eher enttäuschende Art überrascht. Ohne Gänsehaut.
Trotzdem steuert die Geschichte in eine Richtung, mit der der Leser zu Anfang so gar nicht gerechnet hat.

Kings Schreibstil ist wie immer grandios und den wechselt er in Mr Mercedes wie seine Unterhosen. (…denke ich.) Makaber, griesgrämig, düster und verdreht, mit der Absicht den Leser auch in den völlig unpassendsten Momenten mal grinsen zu lassen.

Ich selbst habe dieses Buch sehr gerne gelesen, allerdings muss ich eben doch sagen, dass die ein oder andere Stelle für DEN King doch etwas mager war. Nicht nur wegen Vorhersehbarkeit, aber größtenteils.

Wer den typischen King of Horror erwartet, der ist mit Mr. Mercedes an der falschen Adresse, erwartet man allerdings einen guten Kriminalthriller mit tiefen sympathischen aber genauso auch krankhaft psychopathischen Charakteren und Kapiteln, die einem auch mal die Nackenhaare zu Berge stehen lassen können, dann sorgt der Mercedes-Killer ganz sicher für Bombenstimmung.

8 / 10