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04 November 2014

Review - Buch - Fifty Shades of Grey (E L James)

Taschenbuch 608 Seiten
Verlag GOLDMANN
ISBN 978 - 3 - 4424 - 7895 - 8
Preis 12, 99 €

Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …

(Klappentext)


Was halte ich davon?
Ich denke, jedem wird mittlerweile aufgefallen sein, dass hier die Meinungen so weit auseinander klaffen wie bei wenig vergleichbar anderen Büchern. Fifty Shades of Grey ist eines der meist geliebten und ebenfalls meist gehassten Bücher der letzten Jahre. Um mir selbst eine Meinung bilden zu können, habe ich mich dann doch dazu entschieden das Buch zu kaufen.
Leider wurde ich mehr als enttäuscht.
Eines kann ich schon mal voweg sagen: Wem tiefe Story, Characterdevelopment und das Überwinden von Klischees wichtig sind, der sollte sich das Buch auf gar keinen Fall zulegen.


Eigentlich finde ich die Idee hinter Shades of Grey gar nicht so schlecht, aber die Umsetzung lässt
mehr als zu wünschen übrig.
E L James' Schreibstil ist gelinde gesagt beschränkt. Sie benutzt furchtbar wenig Synonyme, was dazu führt, dass erotische Passagen sehr oft bis immer gleich klingen und ziemlich schnell sehr langweilig werden. Außerdem hat es auch ein weiteres großes Problem zur Folge: das Characterdevelopment, das in diesem Roman leider sowieso schon gering ausfällt, geht in der Wiederholung von Textpassagen total unter.
Schon allein dieser Punkt macht das Buch furchtbar langweilig und zur Geldverschwendung.
Auch noch sehr negativ fällt die Bedienung jedes erdenklichen Klischees auf: Sie ist jung und noch Jungfrau, er ist reich und ein Weiberheld und verliebt sich auf den ersten Blick, weil er sie für so etwas besonderes hält.
Es ist wie aus dem Lehrbuch. 

Ana Steeles Charakter ist sehr einfältig geschrieben. Ihre Reaktionen wirken vorhersehbar und auch nach der 20. Nacht mit ihm errötet sie noch immer wegen jeder Kleinigkeit. Bei jedem seiner Augenaufschläge zieht sich ihr Unterleib zusammen und trotz seiner eindeutig herrischen Art, ist sie trotzdem furchtbar erschrocken gegenüber seinen Verhaltensweisen. Besonders gestört hat mich der dauernde Gebrauch der Bezeichnung "innere Göttin", die in dem Buch in jedem erdenklichen Zusammenhang total lächerlich wirkt.

Christian Grey ist ebenfalls ziemlich berechenbar. In meinen Augen versucht James ihn eher unberechenbar wirken zu lassen, aber schon allein durch den ständigen Fokus auf seinen geschlossenes-Buch-Charakter wird Grey immer und immer durchsichtiger.


Im Großen und Ganzen ist Shades of Grey eine Mischung aus schrecklichen flachen Charakteren und einem Plot, der sich anfühlt wie der Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" nur in langweilig und mit einer großen Ladung von unglücklich geschriebenem Blümchen-SM.

Übrigens habe ich gelesen, dass James vorher Fanfictions zu Twilight geschrieben hat, die aus jenem gleichen Plot bestanden. Ich finde damit wäre auch schon alles gesagt.
Denn genauso wirkt es: Ein eine einzige Sexfantasie, um die James schnell-schnell eine Story geschustert hat. Und so etwas nennt sich dann Erotikroman... das macht dann auch mich mal sprachlos.

schrecklich / 10