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07 November 2014

Review - Interstellar (2014)

Was Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten seit Jahrzehnten prophezeien, ist eingetreten: Die Menschheit steht kurz davor, an einer globalen Nahrungsknappheit zugrunde zu gehen. Die einzige Hoffnung der Weltbevölkerung besteht in einem geheimen Projekt der US-Regierung, das von dem findigen Wissenschaftler Professor Brand (Michael Caine) geleitet wird. Der Plan sieht vor, eine Expedition in ein anderes Sternensystem zu starten, wo bewohnbare Planeten, Rohstoffe und vor allem Leben vermutet werden. Der Ingenieur und ehemalige NASA-Pilot Cooper (Matthew McConaughey) und Brands Tochter Amelia (Anne Hathaway) führen die Besatzung an, die sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt: Wurmlöcher sind so gut wie unerforscht und niemand kann mit Sicherheit sagen, was die Crew auf der anderen Seite erwartet. Ebenso ist unsicher, ob und wann Cooper und Brand wieder auf die Erde zurückkehren. Coopers Kinder, Tochter Murph (Mackenzie Foy) und Sohn Tom (Timothée Chalamet), müssen mit Schwiegervater Donald (John Lithgow) zurückbleiben und auf seine Wiederkehr hoffen...
(Quelle: filmstarts.de)

Spielzeit stolze 169 Minuten
FSK 12
Drehbuch Christopher Nolan/Jonathan Nolan
Regie Christopher Nolan


Interstellar: Hohe Erwartungen. Das ist natürlich keine offizielle Übersetzung, aber genau das, was wahrscheinlich alle Zuschauer bis zum heutigen mit diesem Film in Verbindung gebracht haben. Nach dem Riesenerfolg der Batman Trilogie und Inception ist vielen klar, dass Christopher Nolan ein Meister seines Handwerks ist.
Demnach steckt man seine Hoffnungen hoch, dass sein neuer Film aus dem Kinositz pustet und ich kann euch eines sagen: Mich hat er nicht nur weggepustet, ich bin in ihm verschwunden
und wäre das Licht nicht angegangen, ich wäre nie wieder aufgetaucht.

Die neue Kreation von Nolas Genie ist nicht nur eine Hommage an die Menschheit, sondern auch an die
Liebe. Ich habe schon lange nicht mehr einen so gefühlvollen Film gesehen, der nicht von irgendwelchem standardisierten Kitsch oder schnulzigen Szenen Gebrauch macht. Nolan hat sich nach Träumen und Bösewichten auf den Straßen Gothams entschlossen, uns auf die Reise ins All zu schicken und weit darüber hinaus. 

Es wird nicht so sein, dass die drei Stunden des Films wie im Flug vorüber gehen. Die Zeit vergeht, wie sie vergeht und jede Sekunde zieht dich der Film mehr in sein tiefes, warmes Schwarz. Die Charaktere, die Musik, die Emotionen, alles umhüllt dich und lässt dich vor der Leinwand ehrfürchtig vor dem Großen, gebeugt vor dem Kleinen und hingerissen von allem, was darum ist, erstarren. Von der ersten Sekunde stockt der Atem und erst am Ende der Closing Credits schnappt man tief und scharf nach Luft.

Beeindruckende Bilder prasseln auf den Zuschauer ein und überwältigen.
Nolans Ideenvielfalt ist gigantisch und unglaublich beeindruckend, vor allem weil wir mittlerweile denken, wir hätten schon alles gesehen. Nach diesem Film weiß ich, dass wir da sehr falsch liegen.

Die Schauspieler machen diesen Film aber erst zu einem grandiosen Meisterstück, den er durch sein überragendes Drehbuch verdient zu sein. Matthew McConaughey spielt seine wahrscheinlich emotionalste Rolle und sein Gegenstück, seine Tochter Murph, wird grandios verkörpert von Mackenzie Foy und Jessica Chastain.
Hathaway, Caine, Affleck, Burstyn, Damon und alle anderen Schauspieler spielen wunderbare Nebenrollen, die für den Film unverzichtbar werden.

Der Plot ist eine wunderschöne Komposition von Wissenschaft, Geschichte und Forschung und Liebe, dem Willen zu leben, Freiheit, Loyalität und tiefer Vergebung.

Der Soundtrack, wieder komponiert von Hans Zimmer, ist die perfekte Untermalung. Trotz des so wenigen Gebrauchs von der Musik, ist der Soundtrack bombastisch und so wirkungsvoll. Er spielt für den Hauch eines Moments und die Gänsehaut überzieht den ganzen Körper.

Ich könnte noch so viel sagen, aber ich will wirklich gar nichts vorweg nehmen.

Abschließend will ich Chris Nolan danken. Danke für dieses Meisterwerk, du hast es erneut geschafft mich zu überwältigen und der Welt zu zeigen, dass das, was du liebst, das Kino ist.
Deine Leidenschaft für das Detail spürt und sieht man jede Sekunde. Ich fühle deine Filme so intensiv und Interstellar war so tief, so gut, so emotional. Danke.

Jedem, der die Geduld hat 3 Stunden konzentriert aufzupassen und da zu sitzen und sich einfach in den Bann ziehen zu lassen, kann ich diesen Film empfehlen.
Und eines kann ich euch versichern: Diesen Trip ans Ende des Universums werdet ihr nie wieder vergessen.

10 / 10